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20160824

Dreiflüssefahrt Salzach - Inn - Donau

 Von Oberndorf/Laufen bei Salzburg nach Wilhering bei Linz

Eigentlich hatten wir nur Inn-Donau vor, doch dann hat uns der Chef des Braunauer Kanu-Clubs aufgrund unserer E-Mail-Anfrage wichtige Tipps gegeben, auf deren Basis wir die Salzach kurz nach Salzburg dazugenommen haben. 

Bei der Vorbereitung unserer Paddeltour waren wir zu viert. Letzte Weihnachten hat aber das Herz eines unserer Kollegen viel zu früh zu schlagen aufgehört. Wir verbliebenen drei, Erwin, Gerald und ich, haben uns aber entschlossen, die Tradition unserer Sommerfahrten fortzusetzen. Diesmal also als Dreiflüssefahrt bis zu unserem „Heimathafen“ in Wilhering, gegenüber Ottensheim. Zwei Tage vor der Abfahrt bekommen wir von Gerald die Mitteilung, dass er zum geplanten Termin krankheitsbedingt ausfallen wird. Pfffffff. Erwin und ich entschließen uns, die Tour trotzdem anzugehen.

Unser Ausgangspunkt in Google Earth. Deutlich Sichtbar die Schotterbank an der Biegung in Laufen.
Am Donnerstag, dem 11. August 2016 werden wir, mit Erwins Kajak auf dem Dach, von meiner Frau Gertrude nach Oberndorf chauffiert. Im Gasthaus Bauernbräu, nur ein paar hundert Meter von der Salzach entfernt, finden wir Quartier für uns und unsere Boote. Während ich mein Klepper-Faltboot zusammenbaue begibt sich Erwin zusammen mit Gertrude auf die Suche nach einer passenden Einstiegsstelle. Sie entdecken eine hervorragend geeignete Schotterbank in Laufen, auf der deutschen Seite, die über eine Fußgängerbrücke leicht zu erreichen ist. Als die beiden zurückkommen, ist aus meinen drei Packsäcken schon wieder ein Boot geworden, das wir zusammen mit Erwins Prion-Kajak in der Garage unseres Quartiergebers parken dürfen. 

Nach einem gemeinsamen Abendessen setzt sich Gertrude mit dem Auto in Richtung Heimat in Bewegung und wir sind für die Heimfahrt wieder mal nur auf unsere Arme angewiesen. Eigentlich auch auf unsere Beine, denn es werden nicht wenige Kraftwerke mit Umsetzanlagen zu überwinden sein.

Freitag:

Ein grauer Himmel berieselt uns dauerhaft mit Nieselregen. Das soll den ganzen Tag so weitergehen. Wir ziehen unsere Boote auf den Bootswägen an der StilleNacht-Kapelle, die zu Ehren von Franz-Xaver Gruber und Joseph Mohr, den Schöpfern des weltweit bekannten Weihnachtsliedes „Stille Nacht“ erbaut worden ist, vorbei, bis zur Salzach. Auf der Brücke begegnet uns ein Herr, der uns vor einer Schwallstrecke in etwa zwei Kilometern warnt und uns rät, diese links zu durchfahren. Nach der Brücke halten wir links auf die Schotterbank zu. Wir starten also in Deutschland. Um 9:30 Uhr setzen wir ein und werden gleich von der starken Strömung fortgespült.

Ganztägig Nieselregen

Die Schwallstrecke ist bald erreicht, schüttelt uns einige Zeit ordentlich durch, stellt aber keine wirkliche Schwierigkeit dar. 

Nach eineinhalb Stunden und 22 km fahren wir an der linksseitig liegenden Stadt Tittmoning vorbei. Die Strecke war bisher landschaftlich nicht berauschend, da die Salzach in ein Kanalbett gezwängt worden ist, das man jetzt – wie wir hören – wieder rückbauen will. Kann natürlich auch sein, dass wir das durch den grauen Vorhang des Nieselregens nicht objektiv zu beurteilen in der Lage sind.

Salzachdurchbruch

Auf diese feuchte Art und Weise geht es dann weiter bis Burghausen. Als wir an der mächtigen Burg vorbeifahren, läuten gerade die Mittagsglocken. Kurz danach wird die Strömung schwächer, weil der Rückstau des nahen Innkraftwerkes schon weit in die Salzach hineinreicht. Jetzt muss wieder jeder Kilometer hart erarbeitet werden. Die Mündung der Salzach in den Inn ist für uns kaum auszunehmen. Wir fahren einfach auf einem riesigen See, der irgendwann von der Salzach zum Inn geworden ist. Schließlich sehen wir die Ursache des Staus, das Kraftwerk in der Ferne und freuen uns schon auf die baldige Ankunft in Braunau. Beim Kraftwerk erwartet uns aber eine ziemlich fürchterliche Anlegestelle der Umsetzanlage in Form einer verschlammten, glitschigen, hoch aufragenden Betonplattform. Liebe Innkraftwerke, gebt eurem Herzen einen Stoß und tut was für die Wassersportler. Ein einfacher Schwimmsteg wäre nett oder noch netter wäre eine Rampe.

Nach einer zirkusreifen Überwindung dieser Hürde ziehen wir die Boote zur Einsetzstelle im Unterwasser, die schon etwas besser ausschaut. Von dort ist es nur noch ein Katzensprung bis zur Enknach (rechts), in deren Mündungsbereich sich das Bootshaus des Kanu-Clubs Braunau befindet. Die Enknach ist erst im letzten Augenblick zu erkennen, aber zwei Innbrücken, die gleich dahinter kommen, sind ein guter Anhaltspunkt für die Orientierung. Beim Kanu-Club lernen wir dann endlich den hilfreichen Kollegen kennen, der uns schon vorher mit guten Tipps versorgt hat und nun unterstützend zur Seite steht.


Beim Kanu-Club Braunau

Wir erfahren, dass morgen Abend eine große Fackelfahrt des Klubs geplant ist. Leider sind wir dann schon wieder viele Kilometer weiter.

Wir lassen die Boote über Nacht im Bootsclub und machen uns zu Fuß, mit den Bootssäcken bepackt, auf den Weg ins vorbestellte Hotel. Die Dusche ist eine Wohltat, ebenso das Abendessen und der Spaziergang durch die Stadt. Wir gehen ziemlich früh zu Bett.


Braunau

Samstag:

Nach einer ruhigen Nacht und einem wirklich guten Frühstück wandern wir die zehn Minuten zum Kanu-Club, bepacken unsere Kajaks und machen sie fahrbereit. Der Einstieg in der ruhigen Enknach um 9:20 Uhr ist sanft und angenehm. Bald biegen wir vom Bach wieder in den Fluss ein und wollen heute Schärding ansteuern. 

Die Sonne scheint und wir haben eine ruhige Fahrt bis zum Kraftwerk Ering. Die Rampe an der Umsetzanlage auf der rechten Flussseite ist weithin sichtbar und Teil einer sehr guten Umsetzanlage. Wir sind nun zehn Kilometer gefahren und genießen die Stille. 

Angenehm auf der Fahrt am Inn ist die Ruhe, die Abwesenheit von Schiffen und Motorbooten und die Breite des Flusses. Strömung ist nach den Kraftwerken nur für relativ kurze Strecken spürbar, dann macht sich wieder der Rückstau des nächsten Kraftwerkes stark bemerkbar. Durch die flache Gegend verändert sich die Landschaft mit Blick vom Boot aus kaum wesentlich.

Stille


Nach zwölf Kilometern kommen wir zum Kraftwerk Eggling, wo natürlich wieder umgetragen werden muss. Auch hier auf der rechten Flussseite. Die Umsetzanlage ist gut, was bei der Menge an Kraftwerkshürden, wie sie der Inn aufbietet, eine angenehme Erscheinung ist. Wir ziehen dann 15 km weiter bis zum nächsten Kraftwerk vor Schärding. Die Umsetzanlage hier erfordert gutes Schuhwerk, denn bis zum Unterwasser müssen die Boote auf den Bootswägen ungefähr einen dreiviertel Kilometer durch eine Siedlung und dann die Straße entlang geschleppt werden, bevor der Inn wieder in Sichtweite kommt. 

Weil wir beide nicht wissen, ob es im Stadtbereich Schärding eine geeignete Ausstiegsstelle gibt bzw. einen Platz wo man die Boote liegen lassen kann, entschließen wir uns, das Einsetzen auf den nächsten Tag zu verschieben und die verbleibenden fünf Kilometer mit dem Taxi zurückzulegen. Wir machen die Boote dicht, lassen sie kurz vor der Einsetzrampe neben einem Spazierweg liegen und gehen mit den Bootssäcken beladen zur Straße hoch, um von dort aus ein Taxi zu rufen. Unsere Erscheinung ist wahrscheinlich nicht nur für den Taxilenker gewöhnungsbedürftig. Er fragt uns, was wir da mit uns herumschleppen.

Schärding


Nach dem Einchecken im Hotel und der Dusche, die uns wieder zu zivilisierten Menschen macht unternehmen wir in einem Café am wunderschönen Stadtplatz etwas gegen unsere Dehydrierung, bevor wir uns zwecks Abendessen einen Chinesen suchen. Nach Frühlingsrolle und Hauptspeise geht es in ein anderes Café, wo wir ein großes Eis vertilgen. Wir tun das zu Ehren unseres verstorbenen Freundes, der solche Abende immer mit einem Riesen-Eisbecher zu beschließen pflegte.

Bei einem anschließenden Spaziergang durch die Stadt sehen wir, dass eine Treppe für den Ausstieg zur Verfügung gestanden wäre, allerdings kein Stellplatz für unsere Boote. Außerdem gibt es auf der deutschen Seite, in Neuhaus am anderen Innufer, mehrere schöne Ausstiegsstellen und Rampen für Sportboote. Wir besichtigen auch die Pfeiler der alten Brücke und schauen uns an, welche der Zwischenräume wir morgen für die Durchfahrt wählen wollen. Dann geht’s zurück ins Hotel und ins Bett.

Sonntag:

Das Frühstück im Stadthotel ist gut und reichlich. Wir haben die letzten Tage übrigens immer ohne wirkliche Pause durchgepaddelt, denn Umtragen kann man eigentlich nicht Pause nennen und haben nie zu Mittag gegessen. Das Frühstück musste daher für den ganzen Tag herhalten. Unser manchmal bis zu sechs Stunden dauerndes pausenloses Paddeln ist vor allem darauf zurückzuführen, dass wir mit unserem Freund Gerald heuer auch die Vernunft zurückgelassen haben. Erwin meint, Gerald hätte uns das nie durchgehen lassen!

Nach dem Frühstück bestellen wir wieder ein Taxi für den Weg zurück zum Kraftwerk und erfahren, dass der Dienst für Schärdinger Taxler erst um neun Uhr beginnt. Wir müssen also noch eine halbe Stunde warten, was uns allerdings an dem schönen Sonntagmorgen in der schönen Stadt nicht schwerfällt. Der Taxilenker ist wieder der von gestern. Auf der kurzen Fahrt legt er uns ungefragt seine politischen Ansichten dar, die aber nicht die unseren sind. Er kriegt trotzdem sein Trinkgeld.

Zurück an der Einsetzstelle stellen wir fest, dass unsere Boote noch da sind, obwohl wir sie die ganze Nacht alleingelassen haben. Die Boote sind rasch bepackt und der Inn hat uns wieder. Wir freuen uns auf die Stadtdurchfahrt, die mit der alten Innbrücke beginnt, durch die wir uns elegant durchspülen lassen. Es geht vorbei an der Innpromenade und schon beginnt wieder die busch- und baumgesäumte Auenlandschaft, die wir von gestern kennen. Es geht vorbei an Wernstein und Neuburg und wir genießen das spiegelglatte Wasser bis zum Kraftwerk kurz vor Passau. Hier kommt uns ein Kajakfahrer entgegen und Erwin fragt ihn, ob die Umsetzanlage links- oder rechtsseitig zu finden ist. Sie liegt rechts und hat als wunderbare Ausstiegsstelle eine langgezogene Rampe. Beim Einstieg im Unterwasser erwartet uns leider eine Überraschung. Die Einstiegsstelle ist zwar großartig geplant und ausgeführt, aber meterhoch versandet. Erwin entdeckt ein Stück Grasnarbe, wo man nicht einsinkt oder abrutscht. Mein Einstieg ist etwas wackelig, aber ich komme mit wenig Sand an den Füßen ins Boot. Dann wird die Fahrt wieder spannend.


Kurz vor Passau

 Passau empfängt uns zunächst mit Strudeln, die das Boot glatt wegdrehen, dann mit einem großartigen Blick auf die Stadt und schließlich mit einem Wellensalat, der durch jede Menge Ausflugsschiffe und Motorboote verursacht wird. Das geht dann, nach der Mündung des Inns in die Donau munter so weiter. Ich habe keine Spritzdecke angelegt und bemühe mich, möglichst wenig Wasser über das Deck in die Luke zu bekommen. Die Donau ist heute voller Motorboote und bei einigen hat man den Eindruck, ihre Fahrer hätten einen Dachschaden. Entweder sie halten bis zur letzten Sekunde direkt auf uns zu oder sie donnern unnötig eng mit Karacho an uns vorbei. Jedenfalls keine Zeit für uns zum Schlafen. Unser Ziel für heute ist Erlau bei Obernzell. Wir fahren auf der linken Donauseite in den Bach Erlau ein und sehen, dass unser vorgebuchtes Hotel nur ein paar Schritte entfernt ist.


Burg Krempelstein auf der österreichischen Seite
Während ich mein Boot vertäue teilt mir Erwin mit, dass er telefonisch schlechte Nachrichten von zu Hause erhalten hat. Seine Mutter ist im Krankenhaus und ihr Zustand hat sich verschlechtert. Er sieht sich gezwungen, die Tour abzubrechen. Er hat vor, noch ein Stück weiter zu fahren und sich dann auf österreichischer Seite abholen zu lassen. Wir verabschieden uns und während ich zum Hotel aufbreche, ist Erwin schon wieder auf der Donau. Die zwei Schlussetappen muss ich alleine absolvieren.


Im "Hafen" in Erlau bei Obernzell

Da Erlau nahe der Stadt Obernzell liegt, frage ich beim Hotelwirt nach, ob es eine Möglichkeit gibt, ein Taxi für die fünf Kilometer zu mieten. Die ernüchternde Antwort: Man kann ein Taxi aus Passau kommen lassen, das koste aber nur für die Anfahrt schon 25 Euro und für die Rückfahrt natürlich dasselbe. Ich verzichte also auf die Stadtbesichtigung und lerne dafür Erlau ein bisschen näher kennen. Nach einem leichten Abendessen gehe ich früh schlafen, vergesse aber nach den Frühstückszeiten zu fragen.

Montag (ein österreichischer Feiertag):

Um viertel nach sieben stehe ich vor der verschlossenen Tür zum Frühstücksraum. Um halb acht ebenfalls. Um acht Uhr werde ich schließlich eingelassen. Es gibt ein gutes Frühstück, bevor ich mich auf den Weg zum Boot machen kann. Um 9:30 Uhr bin ich dann wieder auf dem Wasser. Nach ein paar Kilometern fahre ich an Obernzell vorbei und beschließe, diese Stadt mal mit dem Auto zu besuchen. Heute heißt es nur einmal umsetzen und zwar am Kraftwerk Jochenstein. Die Umsetzanlage ist rechts und gut ausgeführt. Beim Einsetzen im Unterwasser muss ich mich mit einem Angler ins Einvernehmen setzen, der die Rampe besetzt hält. Wir finden eine für uns beide akzeptable Lösung. Es folgen wieder unglaublich viele Ausflugsschiffe und Motorboote. Verkehr wie im Ruhrpott.

Die Donaustrecke mit den Burgen, Ruinen und Schlössern

Es geht an der österreichischen Marktgemeinde Engelhartszell und dem Kloster Engelszell vorbei, dann kommt links das im Jahr 1240 erbaute Schloss Rannariedl. Rechts folgt Wesenufer und später links das Schloss Marsbach und die RuineHaichenbach auf dem Gipfel der Schlögener Schlinge. Als der Ort Schlögen in der Ferne sichtbar wird, dauert es noch eine halbe Ewigkeit, bis ich ihn erreiche. Die Strömung ist schon nach Wesenufer deutlich geringer geworden und es gibt wieder mal keinen Stundenkilometer gratis. 

In Schlögen kommen zu den Motorbooten und Ausflugsschiffen noch ein paar Fähren. Der Steuermann einer hölzernen Querfähre gebärdet sich besonders aggressiv und hupt wie ein Hochseeschiff, obwohl er noch weit weg ist und sieht, dass ich ganz sicher schon aus seiner Linie bin, wenn er dort anlangt. Vielleicht ist es die Hitze. Die Schlögener Schlinge zieht sich ganz schön. Es sind insgesamt fast fünf Kilometer, die man auf der Donau von Schlögen aus zuerst nach Nordwest und dann nach Südost fährt, bevor man in Inzell ankommt. In Inzell gibt es eine ganze Reihe guter Aussetzstellen und ich wandere mit meinem Boot am Bootswagen zum „Haus Maria“, einer kleinen Pension, in der Erwin für mich ein Zimmer bestellt hat. In einer Gartennische darf ich mein Boot lagern. Nach der obligaten Dusche und dem Kleidungswechsel rinnen zwei „gespritze Apfelsaft“ durch meine Kehle. Zum Essen ist es noch zu früh.

Die kleine Pension in Inzell
Als sich eine Längsfähre nähert, um Radfahrer mitzunehmen, erkenne ich den „Käpt'n“. Es ist ein junger alter Bekannter, den ich Jahre nicht mehr gesehen habe. Wir verabreden uns nach seinem Dienstschluss beim Gasthaus Reisinger auf ein Abendessen. Um halb sechs trifft er auf seiner Fähre ein. Es wird ein kurzweiliger Abend, bei dem wir uns über Gott und die Welt, frühere und aktuelle Ereignisse, interessante Erlebnisse und gemeinsame Bekannte unterhalten. Kurz vor der Dämmerung muss er weg, das Boot in die „Garage“ bringen. Ich gehe wieder früh zu Bett.

Dienstag:

Morgens um dreiviertel neun bin ich wieder auf dem Wasser. Es ist heute fast gespenstisch ruhig. Keine Schiffe, keine Motorboote, nur die glatte Donau, die ich mit meiner Kielwelle verziere. Ich komme nach fünf Kilometern bei Obermühl vorbei, dann, nach zehn Kilometern bei Untermühl mit dem prächtigen Schloss Neuhaus, hoch oben am Berg. Dann folgt das Kraftwerk Aschach mit einer guten Umsetzanlage. Gleich nach dem Einsetzen im Unterwasser beginnt rechts der Markt Aschach, mit seiner bunten Häuserreihe, die sich der Donau entlang hinzieht.


Markt Aschach

Entwertet wird der schöne Ort nur durch eine Batterie riesiger, hässlicher Silos am Südende.
Bei der Fahrt durch eine flache Auenlandschaft kündigt sich bereits der Rückstau des nächsten Kraftwerkes an. Kurz nach Aschach komme ich an der Brandstatt, bei Eferding vorbei und dann gibt es wenig Abwechslung bis zum Kraftwerk Ottensheim. Hier führt die Umsetzanlage zur etwa zwei Kilometer langen Regattastrecke im Altarm der Donau. Von hier hat man einen sehr schönen Blick auf das Schloss und den Ort Ottensheim am linken Donauufer.
Ich möchte aber nach rechts, nach Wilhering, wo sich gleich nach der Seilfähre die Rampe befindet, wo ich mein Faltboot zerlegen und verpacken und auf meine Frau warten kann, die mich mit dem Auto wieder nach Hause bringt. Um 14:30 Uhr lege ich an.


Blick von der Regattastrecke auf Ottensheim
Es war eine schöne, abwechslungsreiche Tour, auch wenn sie als Gruppenfahrt geplant war und ich sie alleine beenden musste.

20110528

Eine Stadtbesichtigung und fünf Flusswandertage auf der Donau

Paddeln von Regensburg nach Wilhering

Regensburg mit Steinerner Brücke

Will man mit dem Boot von Regensburg nach Linz fahren, muss man zuerst mal mit dem Boot nach Regensburg kommen. Es gelingt mir, meine Frau für ein Wochenende in dieser Stadt zu begeistern und schon habe ich das Transportproblem gelöst. Ein paar Tage später sind wir an einem Freitag bei strahlendem Wetter mit meinem zerlegten Faltboot im Kofferraum unterwegs nach Westen. Problemlos finden wir ein Zimmer in einem Hotel im Regensburger Gewerbegebiet und dann machen wir uns auf den Weg in die Altstadt. Wir durchstreifen Gässchen für Gässchen, nehmen hier und dort einen Happen zu uns, besichtigen die Steinerne Brücke, die schon die Kreuzfahrer unter Ludwig VII. für die Donauüberquerung benützt haben, und suchen darunter nach dem im Lied besungenen Strudel, den es aber nicht mehr gibt. Einem hervorragenden Abendessen in unserem Hotel folgt eine ruhige Nacht mit einem weiteren Tag der Erforschung der Stadt. Heute sind auf jedem Platz und in jeder Gasse in Gruppen auftretende ältere Amerikaner zu sehen, die Schilder mit den Namen ihrer Donau-Kreuzfahrtschiffe umgehängt haben, auf dass sie nicht verloren gehen. Dazwischen bewegen wir uns als Zweiergruppe von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit, bis auch der Samstag sich dem Abend zuneigt. Nach einem Abendessen beim Chinesen, folgt der Morgen meiner Abfahrt.

Sonntag:

Zuerst stellen wir das Navigationsgerät unseres Autos auf eine Adresse ein, die wir am Vortag zu Fuß ausfindig gemacht haben und die mich zum Platz des Einbootens bringen soll. Wer auch mal mit dem Kajak von Regensburg wegfahren möchte kriegt nun einen wichtigen Tipp: Mit der Adresse „93059 Regensburg, Weinweg 11“ findet jedes Navi die Stelle, von der man in den Winzerweg einbiegen kann, um auf einer, für Anlieger freien, schmalen Straße zum Kraftwerk unter der Autobahnbrücke zu kommen. Hier baue ich auf einer Wiese mein Falt-Kajak zusammen, küsse meine Frau und stürze mich ins Vergnügen. Jedenfalls fast. Als ich an der Kordel zur Öffnung der Bootsgasse ziehen will, sehe ich ein Schild „Bootsgasse wegen Niedrigwasser gesperrt“. Also Essig mit dem spannenden Start. Boot auf Bootswagen, über Rampe entlang der Bootsgasse das Wehr umfahren, Bootswagen wieder auf das Kajak geschnallt, und dann geht’s wirklich los. Meine Frau winkt noch kurz, freut sich, dass sie nicht mit dem Boot nach Linz muss, sondern ein Auto hat, und schon trennen sich unsere Wege für ein paar Tage. Es ist 10.30 Uhr.

Mein Start in Regensburg war bei Donau-Stromkilometer 2379,7 (so viele Kilometer sind es bis zum Schwarzen Meer). Ich unterfahre Regensburgs Brücken und Stege, unter anderem die völlig strudellose, berühmte Steinerne Brücke, achte darauf, im Stadtgebiet nicht von einem der zahlreichen Kreuzfahrtschiffe gerammt zu werden und bewege mich an der weit oben thronenden Walhalla vorbei zunächst auf das Kraftwerk Geisling zu.

Walhalla

Die Donau ist hier wegen des Staus sehr breit. Leider ist Wochenende, was bedeutet, dass nicht nur Segelboote, sondern auch jede Menge Motorboote und Wasser-Motorräder mit irrer Geschwindigkeit unterwegs sind. Ich finde die Umtragestelle links, aber auf der anderen Seite des Schleusenarms. Hier finde ich hervorragende Bootswagen in einer „Garage“. Dann schiebe ich mein schwer beladenes Fahrzeug – na ja, Zelt, Schlafsack, Proviant, Reservekleidung, Wasservorrat etc. - nun erstmals auf dieser Reise über Land bis unterhalb des Kraftwerks. Nach dem Einsetzen merke ich, dass hier kaum mehr Strömung ist als oberhalb. Die Donau ist hier wieder schmal und mäandert. Die nächste Strecke brennt die Sonne herunter und ich genieße die Landschaft. Am Nachmittag beginnt sich das Wetter aber zu ändern. Die Donau ist hier unten immer noch schön blau, aber der Himmel über mir wird schwarz und schwärzer. Ich hätte zwar noch vorgehabt ein schönes Stückchen zu fahren, liebe es aber,das eher im Trockenen zu tun. Als der Himmel noch dunkler wird, beschließe ich bei Stromkilometer 2351 mein Zelt aufzuschlagen. Ich entdecke linksseitig eine geeignete Stelle und eine halbe Stunde später trommelt schon der Regen auf mein Dach und der Wind rüttelt meine Zeltwände durch. Im Inneren ist es aber warm und gemütlich. Eine Stunde später ist der Spuk vorüber, aber ich habe mich heute schon auf Feierabend eingerichtet und lasse den lieben Gott einen guten Mann sein.


Montag:

Am nächsten Tag geht es früh los. Nach Katzenwäsche kommt Zeltabbau und Bootsbepackung. Dann die ersten Paddelschläge. 22 km weiter versperrt mir das Kraftwerk Straubing den Weg. Hier gibt es eine Bootsgasse! Ich fahre langsam darauf zu, hänge mir meine Kamera um den Hals, starte knapp vor der Einfahrt in die Gasse die Videofunktion und bin auch schon unterwegs nach unten. Ich verlasse mich darauf, dass die durch Rippen am Boden der Bootsgasse erzeugten Wirbel mein Boot automatisch in der Gassenmitte halten. Sie tun es nicht. Das Boot dreht etwas quer und verklemmt sich am rechten Rand, von wo ich es mit Einsatz meines Paddels als Hebel wegzubringen versuche. Als das gelungen ist, steuere ich es mit steilem Paddeleinsatz rechts oder links – je nachdem welche Richtung der Bug zu nehmen droht – in Richtung Kanalende.

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Die Strecke hinter Straubing ist wunderschön. Der Fluss mäandert, es gibt Schotterbänke und die Schiffahrtsrinne ist so schmal, dass man kaum glauben kann, dass hier die großen Schiffe Platz haben. Ich orientiere mich immer an den Bojen – rechts rot, links grün – um nicht plötzlich hinter einer Kurve mitten in der Fahrrinne vor einem Riesenschiff flüchten zu müssen. An einer Insel, die ein Vogelschutzgebiet ist, fahre ich mehr als zehn Minuten lang unter einer Wolke von Möwen durch, die schreien, als ob es ihnen ans Leben ginge. Dabei komme eher ich mir vor wie im Film „Vögel“ von Hitchcock.
Nach 62 km beschließe ich für heute genug gearbeitet zu haben und suche mir bei km 2289 am rechten Ufer, gegenüber einem Motorboot-Club, einen Platz für mein Zelt. Als ich dieses aufgebaut habe, schaue ich meinen Wasservorrat durch und denke mir, es könnte nicht schaden, diesen etwas aufzufrischen. Also mache ich mich mit zwei großen Pet-Flaschen auf den Weg zum nächsten Haus. Das ist nach zehn Minuten Fußmarsch schnell gefunden. Ich läute an der Tür, höre drinnen ein Geräusch, dann absolute Stille. Ich kann mir vorstellen, was da abläuft. Trotzdem läute ich noch einmal. Niemand rührt sich. Wahrscheinlich hätte ich mir auch nicht aufgemacht, wenn ich mich draußen stehen gesehen hätte. Sicher wäre es besser gewesen, mich vorher zu waschen, zu kämmen, zu rasieren und umzuziehen. Um die armen Leute nicht weiter zu verschrecken, mache ich mich auf den Weg zu einem anderen Bauernhof. Auf der Schotterstraße höre ich von hinten einen Traktor kommen. Ich winke ihm zu. Der Fahrer, ein junger Bauer, zieht geräuschdämpfende Stöpsel aus den Ohren und fragt mich mimisch nach meinem Begehr. Ich erkläre ihm, dass ich gerne irgendwo meine beiden Flaschen auffüllen würde und er sagt, ich solle ihm zum Bauernhof folgen. Er sprintet mit dem Traktor voraus und informiert augenscheinlich seine Mutter, die mir misstrauisch entgegen schaut, mich aber aufgrund der vorausgehenden Information ihres Sohnes jedenfalls nicht des Hofes verweist, sondern auf einen an der Außenmauer des Hauses angebrachten Wasserhahn deutet. Sofort fülle ich meine beiden 1 ½ l Kunststoffflaschen. Eine davon trinke ich sofort aus und fülle sie vor der staunenden Bäuerin neu. Sie weiß nun, sie hat ein Leben gerettet.
Bei meinem Zelt-Zuhause angekommen, reiße ich mir die Kleider vom Leib, springe in die Donau, wasche mir die Haare und kühle mich ab. Ich fühle mich jetzt wieder so ähnlich wie ein Mensch.

Um acht Uhr liege ich im Bett (naja, zumindest auf meiner Iso-Matte) und um fünf Uhr früh gehe ich den nächsten Tag an.

Dienstag:



Abfahrt um 6.00 Uhr. Wunderschöne Fahrt auf dem morgenfrischen Fluss. Kaum Wind. Die im Osten noch tief stehende Sonne blendet mich. Ich paddle einige Stunden durch. Links und rechts tauchen immer wieder die Dächer von Dörfern auf, die hinter dem Damm der aufgestauten Donau und den Hochwasserschutzwänden versunken scheinen. Gegen 10.00 Uhr fahre ich links an einem sehr nahen Dorf vorbei und sehe einen einsamen Aluminiumkahn verankert. Den steuere ich an, weil er eine der seltenen Gelegenheiten zum Anlanden darstellt. Ich vertäue mein Boot längsseits und steige über den Kahn aufs Trockene. Erst jetzt sehe ich, dass der gesamte Uferstreifen eine einzige Baustelle für eine Hochwasserschutzwand ist. Gott sei Dank finde ich nach ein paar Metern eine Stelle, die ich überklettern kann. Dann mache ich mich auf den Weg durch das verschlafene Dorf. Ich finde eine Metzgerei, bei der ich eine Bratenfleischsemmel für Mittag und eine Specksemmel für den Abend oder den nächsten Tag erstehe. Ich zahle ungefähr ein Viertel von dem, was ich angenommen habe, dass es kosten würde. Im Geschäft erfahre ich, dass es hinter dem Dorf einen Hafen gibt, der mir das Überklettern der Baustelle erspart hätte.

Bei Stromkilometer 2237,8 sehe ich am linken Ufer „Gasthof-Pension Fischer-Stüberl“ mit einer wunderbaren Anlegestelle, die ich sofort ansteuere. Ich vertäue mein Boot, kontrolliere, ob es hier die Wellen großer Schiffe unbeschadet aushalten kann und erkundige mich bei einer gehetzten Kellnerin nach einem freien Zimmer. Sie ersucht mich zu warten, bedient ihre Gäste fertig und schaut dann im Computer nach, ob es eine Chance für mich gibt. Es gibt sie nicht. Alle Zimmer belegt. Ich aber gebe nach 51 heißen Kilometern nicht auf: „Könnte ich im Garten hinter dem Haus mein Zelt aufbauen?“. Diese Frage greift. Sie ruft den Chef an, der gibt telefonisch die Erlaubnis und fünf Minuten später sehen mich die Leute im Gastgarten schon reichlich mit meinen wasserdichten Bootssäcken bepackt nach meinem Garten-Zeltplatz streben.
Nach einem opulenten Abendessen im Gastgarten gehe ich wieder früh zu Bett, weil ich am nächsten Tag wieder den kühlen Morgen für die ersten paar Stunden nutzen möchte.

Mittwoch:

Heute strebe ich den winzigen Ort Inzell in Österreich, am Ende der Schlögener Schlinge an, der auf Stromkilometer 2182,4 liegt.
Um sechs Uhr schaukle ich schon wieder auf den Wellen. Nach sieben Kilometern kommt das Kraftwerk Kachlet. Auch hier gibt es wieder hervorragende Bootswagen zum Umtragen. Nach dem Kraftwerk und dem Passieren der Stadt Passau, mit unzähligen verankerten Personenschiffen, kommt ein schöner Donauabschnitt, den ich sehr genieße.



Die Fließgeschwindigkeit ist gering und nimmt bis zum 27 km entfernten Kraftwerk Jochenstein stetig ab. Die Qualität der Umsetzstelle für Sportboote in Jochenstein ist nicht berühmt. Eine Tafel zeigt an, dass die Bootswagen in ein paar hundert Metern Entfernung zu finden seien. Ich mache mich auf den Weg, um festzustellen, dass es zwar Bootswagen gibt, aber nur für Lieblinge des Kraftwerks. Die Fahrgeräte sind nämlich mit Vorhangschlössern versperrt! Also nichts wie zurück, mein Boot auf die Rampe gezogen und meinen eigenen kleinen, mitgeführten Bootswagen aktiviert. Ich ersuche einen vorbeikommenden Radfahrer, mir dabei zu helfen, die Räder unter meinen Kajak zu bekommen. Der steigt sofort ab, ich hebe den Bug meines Bootes an, er schiebt das Wägelchen darunter und schon kann ich die Gurten verzurren. Währenddessen berichtet er mir, gerade vom Schwarzen Meer zu kommen, von Constanza, in Rumänien. Dann erzählt er mir noch ein paar Minuten von seiner Reise, bevor er weiterfährt. Welch ein Glück, dass die Bootswagen versperrt waren!
Vom Kraftwerk Jochenstein weg kommt wieder ein sehr schöner Donauabschnitt. Zunächst geht es an Engelhartszell und dem Kloster Engelszell vorbei, dann durch die Schlögener Schlinge bis zu meinem heutigen Zielpunkt Inzell. Bereits von Jochenstein aus habe ich telefonisch ein Zimmer bestellt. Ich stelle an einer Rampe das Boot wieder auf meinen Bootswagen, ziehe das Gefährt zum Gasthaus, wo ich mir eine Dusche und anschließend jede Menge Flüssigkeit im Gastgarten genehmige. Dann folgt ein Spaziergang und mein Abendessen.
Weil ich es schon so gewöhnt bin, gehe ich auch heute wieder früh schlafen. Frühstück gibt's um acht, wird mir gesagt. Um diese Zeit werde ich aber schon wieder zwei Stunden unterwegs sein.

Donnerstag:

Sechs Uhr Aufbruch und wieder eine sehr schöne Fahrt auf einem mir bestens bekannten Donauabschnitt, den ich schon viele Male von oben nach unten und unten nach oben befahren habe. Mein Ziel ist heute Wilhering.
Knapp vor diesem Zielpunkt liegt zunächst noch das Kraftwerk Aschach, bei dem ich schon x-fach Boote umgesetzt habe und dann das Kraftwerk Ottensheim. Diesmal hat es die Umsetzanlage von Aschach aber in sich! Ich ersuche eine Frau, die zufällig vorbeikommt, mir dabei zu helfen, den Bootswagen unter das Boot zu schieben, während ich das Faltboot wie gewohnt anhebe. Sie macht das bereitwillig. Das Boot sitzt bereits auf den Rädern, wenn auch noch etwas schief, als ich plötzlich ausrutsche und kopfüber ins Wasser falle. Schlammbedeckt und völlig nass krieche ich wieder an Land und bedanke ich mich bei der überraschten Dame. Dann karre ich mein Boot zur Einsetzstelle unterhalb des Kraftwerks. Dort heißt es dann für mich: Bootssäcke mit Handtuch und Reservekleidung heraus, abtrocknen, umziehen und alles wieder einpacken. Ich schiebe mir dann noch ein Stück Wurst, eine Schnitte Brot und einen Müsliriegel zwischen die Zähne, weil ich nach diesem Bad etwas Aufbauendes brauche.
Auf dem Abschnitt zwischen Aschach und Kraftwerk Ottensheim grüße ich eine stromauffahrende Dame, die hinter mir wendet, dann aufschließt und ein Gespräch mit mir beginnt. So wird der letzte Abschnitt meiner Fahrt noch recht kurzweilig. Sie erzählt, dass ihr Mann ein begeisterter Paddler ist, mit dem sie heute schon den Weg von Linz herauf hinter sich hat. Ihr Mann war es auch, der sie zum Paddeln gebracht hat. Er war Rennpaddler und hat bereits zum wiederholten Mal am „Yukon Quest“ in Kanada teilgenommen, der so wie das berühmte Schlittenhunderennen organisiert ist, aber mit Paddelbooten ausgetragen wird. Dabei geht es über mehr als 750 km den Yukon runter bis nach Dawson City.
Beim Krafwerk angekommen, holt sie für mich einen Bootswagen. Für sie selber braucht sie keinen, weil ihr 15 kg-Boot ohne Gepäck leicht zu tragen ist. Unten angekommen verabschieden wir uns und sie zieht mit ihrem Rennkajak nach Linz weiter, während ich nach der Regattastrecke im Ottensheimer Altarm rechts nach Wilhering einschwenke. Bei Kilometer 2144, gleich hinter der Fähre Wilhering-Ottensheim, gibt es nämlich eine Rampe, die zu einer großen Liegewiese führt, die sich hervorragend dafür eignet, mein Faltboot zu zerlegen und die Bootshaut und die übrige Ausrüstung aufzulegen und in der Sonne trocknen zu lassen. Es gibt auch eine schöne Zufahrt für das Auto, mit dem mich meine Frau bald abholen wird. Ich werde viel zu erzählen haben.

Ottensheim von der Wilheringer Seite aus gesehen